Plastic Rock is not Dead

Activision und Harmonix arbeiten an neuen Ablegern zu Guitar Hero und Rock Band – zwei Musikspiel-IPs, die genauso schnell erfolgreich wurden, wie sie wieder verschwunden sind. Doch macht die Wiederbelebung der Plastikinstrumente nach der zwanghaften Pause wirklich Sinn?

Kotaku hat von zwei verschiedenen Quellen erfahren, dass Activision auf der E3 2015 (16. bis 18. Juni) ein neues Guitar Hero-Spiel für PlayStation 4 und Xbox One vorstellen wird. Ein Release soll noch für dieses Jahr geplant sein. Etwa zur gleichen Zeit kamen Hinweise auf, dass die Konkurrenz-Reihe Rock Band ebenfalls ein Revival erleben wird. Harmonix-Pressesprecher Nick Chester gab uns zum Beispiel den Rat, die alten Instrumente nicht wegzuschmeißen. Außerdem erscheinen nach fast zwei Jahren wieder neue Song-DLCs für Rock Band 3, darunter der Song „Rize of the Phoenix“ von Tenacious D, dessen symbolische Aussage ziemlich offensichtlich ist. Anfang März kam dann die Bestätigung: Der vierte Teil ist offiziell in Arbeit und erscheint noch 2015 für PS4 und Xbox One.

It's good to be back - Harmonix hat Rock Band 4 offiziell angekündigt

Mit der bevorstehenden Rückkehr der beiden Marken müssen wir uns natürlich die Frage stellen: Ist ein Revival dieser beiden identischen und kurzlebigen Franchises wirklich sinnvoll und kann sich daraus der gleiche Hype von damals entwickeln? Bevor wir darauf eingehen werden, gibt es hier noch eine kompakte Zusammenfassung zum Aufstieg und ruhmlosen Abgang der Musikspiele von damals.

Der Anfang

Das britische Studio Harmonix hatte schon früh ein Faible für rhythmusorientierte Musikspiele. Mit FreQuency und Amplitude erschienen für PlayStation 2 simple, aber süchtig machende Titel, die dem Spieler Timing und Rhythmusgefühl abverlangt haben. 2004 folgte mit Guitar Hero die nächste große Evolutionsstufe. Anstelle einer Tasteneingabe per Controller setzte das Spiel auf eine eigenwillige Peripherie: Eine Plastikgitarre, die an die Konsole angeschlossen wird. War das Genre der verrückten Instrumentenspiele bis dahin fast ausschließlich durch japanische Titel wie Samba de Amigo vertreten worden, kam dieses Mal frischer Wind aus dem Westen. Mit Rockmusik erreichte man zudem eine breite Hörerschaft (oder sagen wir besser Spielerschaft). Obwohl die ersten Gitarren-Controller wegen ihres bunten Aussehens und ihrer winzigen Größe mehr an Kinderspielzeuge als echte Instrumente erinnerten, waren sie der Grundstein für den massiven Erfolg. Für außen stehende Personen mag der Look sicher Abzüge in der Coolness-Note geben, aber ähnlich wie bei Virtual Reality-Geräten wie Oculus Rift kann mir das als Spieler herzlich egal sein, solange ich mich selber gut dabei fühle. Und auch wenn die simple Bedienung mit fünf Knöpfen und einer laut knackenden Taste mit Gitarrenspielen ähnlich viel zu tun haben wie Nasenbohren mit einer Hirnbiopsie, fühlten wir uns in dem Moment wie richtige Rockstars.

So wurde aus einem einfachen Reaktionsspiel ein Rockstar-Simulator (nur ohne Sex und Drogen). Das Konzept war so einfach wie genial und wurde mit neuen Ablegern immer weiter ausgebaut. Mit Rock Band, einer bedeutsamen Weiterentwicklung der Grundidee aus dem Jahr 2007, schaffte es Harmonix (damals unter dem Banner von MTV Games und Electronic Arts) bis zu vier Freunde vor den Fernseher zu versammeln und ein gemeinsames Bandgefühl zu erzeugen. Wieso sich alleine zum Depp machen, wenn man Kumpel hat, die genauso enthusiastisch Plastik-Instrumente malträtieren können? Jeder Spieler konnte eine Position finden, in der er sich wohl fühlt. Es gibt die Rolle als Leadgitarrist (für Leute, die bereits bei Guitar Hero Erfahrung gesammelt haben), als Sänger (für Leute, die gerne mal in die Karaokebar gehen), Schlagzeuger (für Leute, die zu viel Energie haben) und Bassisten (für Leute, die zu schlecht für die Gitarre sind). Einziger Haken: Man brauchte einen Freund, der bereit war, das gesamte Instrumentenset zum Spiel zu bezahlen.

Das Geschäft mit den Musikspielen war für Activision (Rechteinhaber von Guitar Hero) und MTV Games plus Electronic Arts (Publisher hinter Rock Band) mehr als lukrativ. Mit wöchentlich erschienenen Song-DLCs wurde die Kasse kontinuierlich mit Geld vollgespült. Kein Wunder, wo doch ein Songpack zu einer beliebten Musikgruppe automatisch Tausende von Fans anlockt. Solange ein populärer Song digitalisiert wurde, bestand kein Risiko. Auch die Musikbands profitierten davon, in Guitar Hero und Co. vertreten zu sein, denn über diese Plattform konnte eine neue Hörerschaft erreicht werden. Ohne die ersten beiden Guitar Hero-Spiele würde meine Musikbibliothek heute deutlich mehr Lücken aufweisen. Daher war es wenig verwunderlich, dass immer mehr Bands in den Spielen auftauchen wollten. Die Spitze des Eisbergs waren die bandexlusiven Ableger. So erhielten AC/DC, Metallica, The Beatles u.v.m. ihre eigenen Standalone-Versionen. Es gibt wohl kaum noch eine (bekannte) Rockgruppe, welche nicht mit mindestens einem Lied in Guitar Hero oder Rock Band zu finden war. Einzige erwähnenswerte Ausnahme bildet Led Zeppelin, dessen Rechteinhaber Jimmy Page jede Anfrage vehement abgelehnt hat.

Nur die Spitze des Eisbergs - viele Bands erhielten ihre eigenen Ableger.
Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Viele Bands erhielten ihre eigenen Ableger.

Der Crash

In einem Zeitraum von drei Jahren (2008-2010) erscheinen in Europa sage und schreibe drei Hauptteile von Rock Band, drei Ableger mit Bandfokus und das Spinoff LEGO Rock Band. Activision stand der Fließbandproduktion in nichts nach und brachte im gleichen Zeitraum die Guitar Hero-Teile 4 bis 6 raus, sowie Bandableger für Aerosmith und Metallica, eine Greatest Hits-Fassung und mit DJ Hero sogar eine Version für Hobby-Disc Jockeys. Zwischen diesen Veröffentlichungen gab es einen konstanten Nachschub an DLC-Liedern.

Ihr merkt schon, die Nachfrage des Kunden wurde nicht einfach nur befriedigt, sie wurde innerhalb von kürzester Zeit übersättigt. Eine derartige Marktüberflutung in so einer kurzen Zeitspanne suchte ihres gleichen. Selbst die Tony Hawk-Reihe hat acht Spiele im Ein-Jahres-Rhythmus benötigt, ehe sie in der Versenkung gelandet ist. Weil jede neue Veröffentlichung spielerisch stagnierte und im Prinzip nur neue Lieder zu bieten hatte, hat sich das Spielprinzip schnell abgenutzt. Nicht nur Software wurde im monatlichen Takt auf den Markt geworfen, es kamen mit jedem Hauptspiel auch neue Instrumente raus. Dabei wurden Kinderkrankheiten ausgemerzt (das Pedal zum ersten Rock Band-Schlagzeug war sehr zerbrechlich), der Look an die realen Vorbilder angepasst, Funktionen erweitert oder einfach neue Instrumente integriert wie das Keyboard. Den Preis für das dämlichste Design dürfte an die Rock Band PRO-Gitarre für Rock Band 3 gehen. Hier wurden einfach mal 102 Tasten angebracht, die allen Bünden und Saiten einer Gitarre nachempfunden sind. Wer damals freiwillig mit diesem Plastikunfall gespielt hat, obwohl er für das gleiche Geld eine echte Einsteigergitarre kaufen konnte, macht auch eine Weltreise, nur um am Hotelpool zu liegen.

Die Rock Band PRO-Gitarre hält wohl den Rekord für die meisten Controllertasten in der Videospielgeschichte
Die Rock Band PRO-Gitarre hält wohl den Rekord für die meisten Controllertasten in der Videospielgeschichte

Es kam, was kommen musste: Jeder neue Nachfolger verkaufte sich weniger und die riesigen Spielboxen stapelten sich im heimischen Elektromarkt. Zu Hause verstaubte die Peripherie in der Ecke, wurde entsorgt oder durch echte Instrumente ersetzt, weil sich manch ein Spieler vielleicht ermutigt fühlte, Gitarrenspielen richtig zu erlernen. Activision hat nach dem Verkaufsflop Guitar Hero 6: Warriors of Rock die Reißleine gezogen. Die Pläne zu einem Guitar Hero 7 wurde direkt eingestampft und die verantwortlichen Entwicklerstudios Neversoft und RedOctane wenig später aufgelöst. Mit dem Rock Band-Franchise lief es vermindert besser. Bis März 2013 wurden noch regelmäßig Song-DLCs für Rock Band 3 veröffentlicht. Und mit Rock Band Blitz gab es 2012 ein kleines Download-Spiel. Harmonix konzentrierte sich in den nächsten Jahren verstärkt auf das beliebte Kinect-Spiel Dance Central. Über eine Kickstarter-Kampagne wurde gerade genug Geld gesammelt, um ein Remake von Amplitude zu entwickeln.

Der Neuanfang

Das breite Interesse an peripherieunterstützte Musikspiele der Sorte Guitar Hero und Rock Band ist also seit etwa fünf Jahren tot. Die Lücke wurde in den letzten Jahren nur von Ubisoft gefüllt, die mit Rocksmith allerdings mehr auf Lernsoftware, als auf kurzweiligen Highscore-Spaß setzten. Ist das Verlangen nach Free Bird und Co. wieder so groß, dass sich Neuveröffentlichungen der beiden Franchises für die Publisher lohnen? Nach dieser langen Zeit gibt es zumindest eine neue Generation an jüngeren Spielern, die damit angesprochen werden können. Und was ist mit den alten Fans,  denen es wieder in den Fingern jucken könnte?

Die Resonanz nach der Rock Band 4-Ankündigung fiel positiv aus. Es gibt immer noch genug Spieler, die einer Neuveröffentlichung herbeisehnen. Die Erinnerungen an frühere Jam-Sessions sind eben nicht so leicht vergessen. Sogar Harmonix zeigte sich überrascht, wie viele ausgefüllte User-Umfragen zum Thema Rock Band-Franchise zurückgeschickt wurden. Die Begeisterung von damals könnte also durchaus erneut aufflammen. Laut der Umfragen ist vielen alten Fans besonders wichtig, dass die alten Instrumente mit dem neuen Rock Band kompatibel sind – Stichwort Aufwärtskompatibiliät. Hier hat Harmonix auf die Wünsche gehört und Pläne bekannt gegeben, dass Rock Band 4 die Instrumente der vergangenen Generation unterstützen soll. Dies schließt automatisch technische Hürden ein, die Harmonix nur in Zusammenarbeit mit Sony und Microsoft überwinden kann. Wenn dies gelingen sollte, hat Harmonix einen dicken Trumpf in der Hand.  Natürlich wird es auch neue Peripherie geben. Die für Rock Band 4 gezeigten Instrumente sind kabellos und werden von MadCatz hergestellt. Sowohl Schlagzeug und Gitarre orientieren sich stark am altbekannten Design – ohne irgendwelche zusätzlichen Neuerungen oder Funktionen. Das Experiment von Rock Band 3, bei dem separate PRO-Intrumente für einen höheren Schwierigkeitsgrad sorgten, wird also nicht wiederholt.

Die neue Gitarre für Rock Band 4 setzt auf das alte Design. Auf Kosten von Neuerungen wird auf die Unterstützung alter Instrumente gesetzt.
Die neue Gitarre für Rock Band 4 setzt auf das alte Design. Neuerungen dürft ihr nicht erwarten.

Am meisten würden Activision und Harmonix profitieren, wenn die neue Hardware für Guitar Hero und Rock Band untereinander kompatibel wäre, damit die Zielgruppe nicht untereinander aufgeteilt wird. Doch von einer derartigen Absprache unter Rivalen ist eher nicht auszugehen.

Das DLC-Erbe

Eine andere wichtige Frage betrifft die bereits gekauften Song-DLCs. Nicht wenige Plastikmusiker haben viel in den Ausbau ihrer Setliste durch herunterladbare Lieder investiert. Kann davon ausgegangen werden, dass diese auch im Guitar Hero– oder Rock Band-Nachfolger anerkannt werden? Dies würde einen zusätzlichen Anreiz für Wiederkehrer schaffen. Mit der Rock Band 4-Ankündigung hat Harmonix bereits bestätigt, dass alle 2.168 veröffentlichten DLC-Songs von dem Spiel unterstützt werden (ausgenommen ist das RB Network). Der Rechte zu den eigenen DLC-Lieder dürfte wohl über den Xbox Live- oder PSN-Account laufen. Im Nachteil wären diejenigen, die mit der neuen Konsolengeneration den Hersteller gewechselt haben. Eine Übertragung der Musiksammlung von Xbox 360 zu PlayStation 4 ist ausgeschlossen. Wenn Hardcore-Fans allein wegen Rock Band 4 bereit wären, eine neue Konsole zu kaufen, würde es sich für Harmonix strategisch lohnen, das Spiel auch im Bundle zu verkaufen. Jedenfalls steht Konkurrent Activision stark unter Druck. Würden die alten DLCs im neuen Guitar Hero aus Lizenzgründen nicht mehr vorhanden sein,wäre das eigene Angebot automatisch der Konkurrenz weit unterlegen.

Auch in einem anderen Punkt hat Harmonix die Nase vorn: Erfahrung. Nach dem vorläufigen Ende der Guitar Hero-Reihe wurde RedOctane geschlossen und die Mitarbeiter von Neversoft in anderen Konzernstudios wie Infinity Ward untergebracht. Das bedeutet, dass ein gewisses Know-How fehlt, und dass das neue (noch unbekannte) Entwicklerteam von Grund auf neu anfangen muss. Dagegen kann Harmonix auf ein umfangreiches Portfolio zurückblicken. Dort arbeiten zudem nicht die typischen Softwareentwickler, sondern begeisterte Musiker, die viel Herzblut in das Projekt stecken. Doch auch für das britische Studio wird die Arbeit an Rock Band 4 kein Selbstläufer. Als unabhängiges Studio ohne Publisher-Unterstützung  lastet nun ein ganz anderer Druck auf das Projekt. Denn sollte das Spiel ein Flop werden, dürfte sich Harmonix nur schwer davon erholen.

Alles beim alten?

Anhand des unveränderten Designs der Rock Band 4-Instrumente ist bereits abzusehen, dass keine großen Experimente gestartet werden. Harmonix gibt außerdem an, dass  „exotische“ Instrumente wie Keyboard oder die PRO-Gitarren vorerst verzichtet wird – es dreht sich alles um das  klassische Bandgefüge. Zurück zu der Einfachheit vergangener Tage, in denen es um das gemeinsame Musizieren an Party-Abenden ging. Wenn das Spielprinzip nicht groß verändert werden soll, muss Harmonix jedoch aufpassen mit der Reihe nicht zu stagnieren. Ich wäre ziemlich enttäuscht, wenn sich Rock Band 4 nur als lahmer Aufguss erweisen sollte, dessen Existenz nur dadurch gerechtfertigt ist, weil es für die aktuelle Konsolengeneration erscheint.

Doch was können diese beiden Marken noch tun, was nicht schon in den dutzenden Ablegern ausprobiert wurde? Ohne dabei Gelegenheits-Spieler zu verschrecken oder mit kuriosen Zusatzinstrumenten unseren Geldbeutel zu belasten? Obwohl die Informationslage zum nächsten Guitar Hero noch recht dünn ist, so ist bereits durchgesickert, dass Activision auf einen realistischeren Look setzen möchte. Auch wenn Realismus zum bunten Farbenspiel stilistisch unpassend wäre, zeigt dies zumindest, dass der Publisher bereit ist, sich weiterzuentwickeln (wenn auch „nur“ in optischer Hinsicht). Harmonix vermeidet bisher konkrete Ankündigungen, äußert aber ein paar neue Ideen. Dank einer neuen Spieleengine stehen automatisch mehr Mittel zur Verfügung, um eine authentischere Konzert-Atmosphäre zu erschaffen und den Sound auf eine neue Qualitätsstufe zu bringen. Harmonix hat sich zudem vorgenommen, den einzelnen Musikern mehr Identität zu verleihen. In alten Teilen hat es keinen Unterschied gemacht, wer das Lied gespielt hat – am Ende klang das gespielte Lied immer gleich. Änderungen am Equipment könnten dafür sorgen, dass jeder Spieler einen eigenen Sound erhalten könnten. Auch die Online-Komponente sollte nicht vernachlässigt werden. Mit einer umfangreichen Online-Karriere könnten Spieler angesprochen werden, die sich nur ein Instrument leisten können, ohne auf das Banderlebnis zu verzichten. Egal wie die Neuerungen aussehen sollten, wichtig ist nur, dass Rock Band 4 und Guitar Hero 7 nicht nur recyceln, sondern sich frisch anfühlen sollen.

Schluss mit den Sequels

Eine wichtige Frage für Activision und Harmonix muss lauten: Wie kann ein zweiter Musikspiel-Crash verhindert werden? Selbst wenn sich ein Revival für beide Marken als erfolgreich herausstellen sollte, so dürfen nicht die gleichen Fehler von früher wiederholt werden. Zumindest Harmonix scheint seine Lektion gelernt zu haben. Eine erneute Übersättigung durch Rock Band-Produkte ist in den kommenden Jahren nicht zu befürchten. Nick Chester von Harmonix gibt klar zu verstehen, dass Rock Band 4 nicht nur ein neuer Serienteil wird, sondern die Plattform für diese Generation bilden soll. Ein fünfter Teil wird demnach nicht für PS4 oder Xbox One erscheinen. RB4 bildet die Basis, die durch zusätzlichen Download-Content und Patches stetig erweitert werden soll. Das schließt nicht nur einfache Song-Releases ein, sondern bedeutende Features. Wer weiß, vielleicht wird der Keyboard-Support einige Monate anch Release nachgereicht? Wenn Activision ähnlich vorgehen sollte (und die Gier nicht Überhand nimmt), dürften wir uns keine Sorge vor einem neuen „Crash“ machen.

Wer wird am Ende die Nase vorn haben? Erste Informationen zu Guitar Hero 7 erfahren wir wohl erst frühstens zu der E3. Der Publisher Activision verfügt über das nötige Budget, um der Serie neues Leben einzuhauchen und große Namen (vielleicht sogar Exklusiv-Deals) an Land ziehen. Ob dies ausreicht, um Rock Band 4 zu bezwingen wage ich noch zu bezweifeln. Denn Harmonix scheint von Anfang an die richtige Entscheidungen zu treffen. Es macht sich bezahlt, dass der britische Entwickler genau auf die Wünsche der Community hört. Das zeigt allein schon, dass auf der Webseite Liederwünsche der Fans angenommen werden. Der Support alter DLCs und Instrumente sind eindeutige Argumente, die für das Rock Band-Franchise sprechen und Activision in Zugzwang bringen.

Ob das Interesse für Musikspiele im Jahr 2015 immer noch so groß ist, dass beide Spiele koexistieren können, wird sich zeigen müssen. Fest steht aber, dass das Konzept noch genug Spielspaß bietet und ein Dasein in der Versenkung nicht verdient hätte. Denn Rock stirbt nicht so schnell.

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